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Freitag, 11. März 2016

Der Hochsitzknaller

Der Hochsitzknaller




Karl Schwaiger ist der reichste Mann in Modriach, einem winzigen Ort in der Steiermark. Er hat sein Geld von seinem Vater geerbt, der tragisch verunfallte, nachdem er mit seinem einzigen Kind im familieneigenen Jagdrevier in Streit geraten war. Aus der einläufigen Flinte seines Sohnes hatten sich zwei Schüsse gelöst und Karl Schwaiger Senior war am nächsten Tag tot aufgefunden worden. In seinem Mund steckte ein Tannenzweig, was den Modriacher Dorfpolizisten erst irritierte, doch dann sagte er, neben der Leiche stehend: “Also, das hätte er sich sparen können, der Bub!” und entfernte die letzte Äsung.
Nach dem Tod seines Vaters machte Karl dessen Sägewerk schnell zu Geld und führte das einsame Leben des einzigen Bonvivants in der Einöde. Im einzigen Gasthaus des Ortes bezahlte er zwar immer für die anderen Gäste mit, doch er blieb ein Fremder, der die Tage im großen Haus seines Vaters zubrachte und an den Abenden entweder ins Gasthaus ging oder mit seinem Geländewagen in das nahe gelegene Dorf Edelschrott fuhr, um das dortige Bordell aufzusuchen.
“Karl, wann suchst du dir endlich eine Frau?”, wurde er oft gefragt.
Er antwortete auf diese Frage stets so: “Die Frauen müssen mich finden.”
Karl konnte nichts für diese Denkweise. Er war im Sägewerk seiner Familie aufgewachsen, wodurch er einen etwas holzigen Charme ausgebildet hatte.
“Du bist aber schon dreiundvierzig Jahre alt!”, bekam er dann zu hören.
War er nüchtern, antwortete er: “Bis ich fünfzig bin, hat mich sicherlich eine Frau gefunden.”
Wenn er jedoch zu viele von seinen Lieblingsgetränken Most und Obstler konsumiert hatte, entblößte er sein Hinterteil und sagte so trocken, wie nur der Stamm einer alten Eiche sein kann: “Mein Arsch wirft noch keine Jahresringe!”
Karl Schwaiger hatte zwei Freundinnen gehabt. Die erste, Dusica, hatte er dem Besitzer des Edelschrotter Nachtclubs für eine hübsche Summe abgekauft, doch war diese Beziehung nicht von Dauer.
Obwohl Karl einige Jahre vor dem Kauf seiner Freundin seinen Vater auf so tragische Weise verloren hatte, war er kein gewalttätiger Mann. Somit lag es an Dusica.
Sie hatten vor ihrer Liaison zwar dreimal miteinander gesprochen, einmal an der Bar und die beiden anderen Male darüber, doch war eine zierliche junge Frau aus der Slowakei der rustikalen Wesensart eines echten Steirers auf Dauer nicht gewachsen.
Dusica war sehr an Kunst interessiert. Im Gasthaus hing ein Bild von Miro, das ihr sehr gefiel. Es zeigte unter anderem eine Katze, und Dusica sagte oft zu Karl: “Lass uns nach Barcelona fliegen, Karli! Ich möchte das Museum dieses Künstlers besuchen.”
Er reagierte ablehnend, “Dort verstehe ich nur Spanisch!”, doch nach einer Weile begann er, das Bild eingehend zu betrachten und sich gewisse Details einzuprägen.
Er besorgte sich eine Leinwand und Farben und malte das Bild nach. Dass er anstelle der Katze jedoch einen Keiler malte, missfiel seiner Freundin, die die Jagd verabscheute.
Karl Schwaiger aber ist ein großer Jäger. Er hatte schon etliche Tiere geschossen, bevor sein Vater an die Reihe kam, und danach noch viele mehr. Wann immer er mit Wildbret nach Hause kam, war im das Gezeter Dusicas gewiss.
Mit dem Sex funktionierte es einigermaßen, auch wenn die junge Frau bloß ins Schlafzimmer kommen durfte, aber nie darin.
Nach einem halben Jahr verließ Dusica Karl. Er gab ihr Geld, sodass sie in ihrem Heimatland ein neues Leben beginnen konnte.
War diese Liaison im Dorf bereits das Thema zahlreicher Gespräche und Witze gewesen, so begannen die Modriacher erst richtig zu klatschen und tratschen, als Karl Schwaiger eine Beziehung mit Franziska Mösbacher einging, die von allen im Ort nur Fani genannt und in sexueller Hinsicht von den meisten männlichen Modriachern gekannt wurde.
Damals war Fani hübsch anzusehen, hatte ein bisschen was im Kopf und erfüllte die in kleinen Dörfern ungemein wichtige Aufgabe der Dorfmatratze.
Als solche sorgte sie dafür, dass die Männer der Ortschaft Modriach zufrieden in ihre Betten zu ihren Ehefrauen stiegen, mit welchen sie oft viele Jahre verheiratet waren. Die Gatten waren müde von ihren Besuchen bei Fani, rochen angenehm nach Mandelduschbad und verlangten nicht nach ehelichem Geschlechtsverkehr, der von den Gattinnen sowohl als gewohnt als auch ermüdend empfunden wurde.
Die Frauen wussten natürlich, dass ihre Männer Fani vögelten, doch schwiegen sie über dieses Thema, ansonsten hätten sich die Gatten wohl des ledigen Dorfpolizisten entledigen müssen.
Als jedoch Karl Schwaiger mit Fani Mösbacher auszugehen begann, da hatte Modriach ein neues Thema, über das es lohnte, bei Most und Bier sich zu verbreitern.
Dass diese Verbindung keinesfalls von Gott vorbestimmt war, zeigt das erste erotische Zusammentreffen der beiden.
Karl Schwaiger saß auf seinem Lieblingshochsitz und hatte gerade ein Wildschwein verfehlt. Darob war er derart in Harnisch geraten, dass er laut und unflätig schimpfte und gar nicht bemerkte, dass jemand die Leiter, die zur Kanzel führte, emporkletterte.
Die Tür ging auf und Fani stand vor ihm.
“Na, hast du wieder einmal danebengeschossen?”, fragte sie keck.
“Diese verfluchte Wildsau!”, rief er. Bei der ist es so, als ob mein Zielfernrohr aus Fensterglas bestünde.”
“Hast vielleicht zu wenig Zielwasser intus, Karli.”, sagte sie und knöpfte ihre Windjacke auf, der sie einen Flachmann entnahm und Schwaiger hinhielt.
“Trink!”
Karl sah den Flachmann, doch war er in weit höherem Maße an Fanis Brüsten interessiert, die unbedeckt vor ihm aufragten. Ihm war klar, warum sie gekommen war - an diesem sonnigen Herbsttag sollte er an die Reihe kommen.
“Oder willst du lieber was anderes?”, stellte sie eine rhetorische Frage und begann, ihre Hose aufzuknöpfen und auszuziehen.
Da konnte sich Karl nicht mehr beherrschen.
“Hallelujah!”, rief er, zerriss ihr Höschen, brachte sie auf der mir Filz überzogenen Holzbank zum Sitzen und öffnete seinen Hosenstall.
Steil ragte sein mächtiges Penis in Richtung ihres Mundes, welchen sie sogleich öffnete und Karl zu fellationieren begann.
“Leck mich!”, rief sie nach ein paar Minuten und er kam diesem Wunsch gerne nach. Er durchpfügte ihre himmlischen Gefilde mit seiner Zunge, und als er lange genug an ihrem Honigtopf geleckt hatte, begann dessen Inhalt überreichlich aus Fani herauszufließen.
“Nimm mich jetzt durch!”, hauchte sie und Karl war sich nicht sicher, wie er auf einem Hochsitz kopulieren sollte. Sie erkannte sein Dilemma und übernahm die Regie dieses Aktes.
“Leg dich auf den Boden, Karli.”, sagte sie und als er dort lag, setzte sie sich so auf ihn, dass er ihren Rücken betrachten konnte, während sie rhythmische Bewegungen ausführte und immer lauter zu stöhnen begann.
“Fani, dreh dich um.”, sagte Karl. “Ich will deine Brüste sehen.”
“Gefällt die mein Hintern denn nicht?”, entgegnete sie.
Er sah darauf und meinte: “Nett.”
“Was du da siehst, Karl Schwaiger, wird die Krönung unseres Spiels sein.”, hauchte Fani und Karl wusste, dass er an einem jener Tage an die lebenslustige Fani Mösbacher geraten war, an welchen sie dreifach begehbar war.
Im örtlichen Gasthaus wurde von Fanis Spielgefährten eine imaginäre Liste geführt, welcher von ihnen Fanis Hinterteil hatte beglücken dürfen, und wie oft.
Plötzlich sprang Fani auf, veränderte ihre Sitzposition so, dass Karl ihre Brüste betrachten und durchkneten konnte, und es dauerte nicht lange, da ergoss er sich in ihr.
“Hast aber nicht lange durchgehalten.”, stellte sie fest und legte ihren Kopf auf seinen Brustkorb.
“Keine Sorge, Mösbacher.”, keuchte er. “In zehn Minuten bin ich bereit für die zweite Runde.”
“Wirst du dann auch so schnell kommen?”, fragte sie keck.
“Nein, vermutlich nicht. Die erste Runde kann man mit dem Warmschießen des Laufes vergleichen. Der zweite Schuss sollte das Ziel dann punktgenau treffen.”
“Na, da bin ich aber gespannt, Karli.”, sagte sie schmunzelnd.
Sie sprachen belangloses Zeug, während Fani Karl sanft masturbierte und er ihr primäres Geschlechtsorgan mit den Fingern stimulierte, um den Fluss ihres Liebessaftes am Laufen zu halten.
Dann positionierte sich Fani auf allen vieren und forderte Karl auf, sie rektal durchzunehmen.
Karl benetzte sein Glied mit Gleitgel, das sie ihm gegeben hatte, wunderte sich, wie kalt sein bestes Stück sich auf einmal anfühlte, doch nicht für lange, denn er musste ja ihrem Befehl Folge leisten und schob es schnell in den Eingang der jungen Frau, an welchen die Sonne ihre Strahlen nur selten werfen darf.
Karl Schwaiger nahm Fani richtig durch, und nachdem er ejakuliert hatte, strahlte sie über das ganze Gesicht und fragte: “Morgen wieder, Karli?”
“Aber sicher.”, gab der Angesprochene zurück. “Bei mir zu Hause, Fani. Dort ist es gemütlicher als auf diesem Hochsitz.”
In den folgenden Wochen hatten die Tiere in Karl Schwaigers Jagdrevier Schonzeit, obwohl eigentlich Abschusszeit war. Er verbrachte die Tage und Nächte im Bett mit Fani, und bald wusste ganz Modriach von dem neuen Paar im Ort.
Im Gasthaus, das sie ein paarmal besuchten, wagte niemand, Karl und Fani auf ihre Liaison anzusprechen, doch die beiden wussten, dass über sie getuschelt wurde.
Diese Verbindung hatte zehn Wochen Bestand, dann erwachte in Fani Mösbacher der alte Drang nach frischer Wurst, und sie ließ Karl Schwaiger sitzen.
Er war nicht unglücklich über ihren Abgang, denn außerhalb des Bettes konnte er nichts mit ihr anfangen. Da waren ihm die ständig wechselnden Mädchen im Edelschrotter Nachtklub lieber, Abwechslung hält schließlich gesund und jung, und das sind sie ihm noch heute.

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